Die Insel Des Dr Moreau

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Die Insel des Dr. Moreau, englischer Originaltitel The Island of Dr. Moreau, ist ein erschienener phantastischer Roman des englischen Schriftstellers H. G. Wells. Er enthält Elemente der Science Fiction-, der Horror- und der. Die Insel des Dr. Moreau, englischer Originaltitel The Island of Dr. Moreau, ist ein erschienener phantastischer Roman des englischen Schriftstellers H. G. DNA – Die Insel des Dr. Moreau (deutscher Alternativtitel: DNA – Experiment des Wahnsinns), eine Verfilmung des Romans Die Insel des Dr. Moreau von H. G. Die Insel des Dr. Moreau: Roman (dtv Fortsetzungsnummer 0, Band ) | Wells, H.G., Mrowietz, Christine, Greve, Felix Paul | ISBN: Die Insel des Dr. Moreau: Roman | Wells, H.G., Borges, Jorge Luis, Greve, Felix Paul | ISBN: | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand​.

Die Insel Des Dr Moreau

Wells (Text) & Nicole Riegert (Illustration) -. Die Insel des Dr. Moreau. Der sehr produktive Schriftsteller. Die Insel des Dr. Moreau, englischer Originaltitel The Island of Dr. Moreau, ist ein erschienener phantastischer Roman des englischen Schriftstellers H. G. Wells. Er enthält Elemente der Science Fiction-, der Horror- und der. Noté /5: Achetez Die Insel des Dr. Moreau de Wells, H. G.: ISBN: sur fastskateboardwheel.co, des millions de livres livrés chez vous en 1 jour. Er will keinen Dank dafür, Prendick das Leben more info zu haben; alles sei Zufall. Moreaus Tod treibt Montgomery in den Wahnsinn. Wer wie der Affenmensch https://fastskateboardwheel.co/indische-filme-stream-deutsch/renate-roland.php Finger hat, ist stolz darauf. Die Hände waren stets schlecht geformt; und obgleich mich einige durch ihre unerwartete Ähnlichkeit mit Menschenhänden überraschten, hatten fast alle zu wenige oder zu viele Finger, waren an den Nägeln plump und more info Tastempfindlichkeit. Und hier sollte ich vielleicht ein paar allgemeine Tatsachen über die Insel und das Tiervolk einfügen. Ich fiel unter seinem Hinterleib, aber zum Glück hatte ich es getroffen, und es war im Sprung verendet. Es nimmt Motive aus älteren Schauergeschichten und Abenteuerromanen auf, gilt aber zugleich als Vorläufer oder auch als Klassiker der modernen Science-Fiction-Literatur. Inhalt: Der schiffbrüchige Edward Prendick strandet auf einer abgelegenen Insel, wo der Chirurg Dr. Moreau mit dem Skalpell lebende Tiere zu Menschen. Noté /5. Retrouvez Die Insel des Dr. Moreau et des millions de livres en stock sur fastskateboardwheel.co Achetez neuf ou d'occasion. Noté /5: Achetez Die Insel des Dr. Moreau de Wells, H. G.: ISBN: sur fastskateboardwheel.co, des millions de livres livrés chez vous en 1 jour. Zeitlos gealtert. "Die Insel des Dr. Moreau" ist einer von Wells frühen utopischen Romane, dem noch weitere und vielleicht genauso berühmte folgten ("Der. Wells (Text) & Nicole Riegert (Illustration) -. Die Insel des Dr. Moreau. Der sehr produktive Schriftsteller.

Das kleine faultierartige Geschöpf stand da und starrte mich an. Mein Führer war verschwunden.

Ich befand mich in einem Gang zwischen hohen Lavamauern; auf beiden Seiten bildeten geflochtene Seegrasmatten, Palmenfächer und Rohre, die gegen den Felsen lehnten, rohe und undurchdringlich dunkle, höhlenartige Verschläge.

Der Weg, der sich dazwischen die Schlucht hinaufwand, war kaum drei Ellen breit und mit Haufen von faulendem Fruchtmark und anderem Abfall bestreut.

Daher stammte also der unangenehme Gestank. Das kleine rosige Faultiergeschöpf blinzelte mich noch an, als mein Affenmensch wieder erschien und mir winkte.

Es war ein Raum von der Form eines halben Bienenkorbs, und gegen die Felsmauer an der Innenseite war ein Haufen verschiedener Früchte, Kokosnüsse und anderes aufgeschichtet.

Feuer gab es keines. Ich nahm sie und begann trotz meiner Angst und der fast unerträglichen Stickigkeit der Höhle so heiter wie möglich daran zu nagen.

Das kleine rosige Faultierwesen stand in der Öffnung der Hütte und noch ein anderes Geschöpf mit einem grauen Gesicht und glänzenden Augen starrte ihm über die Schulter.

Es ist ein Mensch! Ich spähte scharf in die Dunkelheit, konnte aber nichts erkennen. Der Affenmensch sah mich an, als erwarte er eine Antwort auf die Frage.

Allmählich nahm die unförmige Masse vor mir Gestalt an: dieses Geschöpf schien bucklig zu sein. Ich war verwirrt.

Und dann begann eine wahnsinnige Zeremonie. Dabei wiegten sie sich hin und her und schlugen mit den Händen auf die Knie, und ich folgte ihrem Beispiel.

Mir war, als sei ich tot und befände mich in einer anderen Welt. Die Dunkelheit, nur hie und da ein Lichtfleck, diese grotesken, undeutlichen Gestalten, und alle wiegten sich im Chor und sangen:.

Und so fort, vom Verbot dieser Akte der Torheit bis zu dem, was ich damals für das denkbar Tollste, Unmöglichste hielt.

Eine Art rhythmischer Begeisterung befiel uns alle; wir schwätzten und wiegten uns schneller und wiederholten dieses erstaunliche Gesetz.

Eine lange Liste von Verboten wurde vorgetragen, und dann änderte sich die Litanei:. Und so eine neue lange Serie hindurch, meist für mich ganz unverständliches Zeug über ihn , wer er auch sein mochte.

Mir kam das alles vor wie ein Traum, aber noch nie hatte ich im Traum Gesang gehört. Mir kam der furchtbare Gedanke, Moreau könne, nachdem er diese Menschen in Tiere verwandelt hatte, in ihre verkümmerten Gehirne das Gebot der Vergötterung seiner Person eingepflanzt haben.

Was war sie? Was waren sie alle? Stellen Sie sich vor, Sie wären von den furchtbarsten Krüppeln und Wahnsinnigen umgeben, die man ersinnen kann, und Sie werden ein wenig von meinen Empfindungen verstehen, als mich diese grotesken Karikaturen umringten.

Ich hielt meine Hände hin. Das graue Geschöpf im Winkel beugte sich vor. Sind wir nicht Menschen? Er streckte eine seltsam entstellte Klaue aus und betastete meine Finger.

Sie fühlte sich beinahe wie der Huf eines Hirsches an. Ich hätte vor Überraschung und Schmerz aufschreien mögen. Ich sitze im Dunkel und sage das Gesetz.

Ich habe einmal etwas Geringfügiges getan, etwas Unrechtes. Ich schnatterte, schnatterte, sprach nicht mehr. Niemand konnte verstehen.

Ich bin verbrannt, hab' ein Mal auf der Hand. Er ist gut. Das ist schlimm. Essen weder Fleisch noch Fisch; das ist das Gesetz.

Also lerne das Gesetz. Mir wirbelte der Kopf von all dem Schnattern und dem stickigen Gestank, aber ich hielt aus und hoffte, ich würde schon eine Gelegenheit zu einem Einschreiten finden.

Sie gestikulierten aufgeregt. Andere halbtierische Gesichter blickten fragend aus den Hütten. Er hielt den springenden Hetzhund zurück; und dicht hinter ihm kam Montgomery, den Revolver in der Hand.

Ich wandte mich um und sah den Gang hinter mir von einem plumpen Tier mit riesigem grauem Gesicht und blinzelnden kleinen Augen versperrt, das auf mich zukam.

Ich blickte umher und sah zu meiner Rechten, etwa sechs Meter vor mir, einen schmalen Spalt in der Felswand, durch den ein Lichtstrahl schräg in die Schatten fiel.

Zum Glück arbeitete ihr Tierverstand nur langsam. Ich rannte mit der Schulter gegen eines der plumpen Geschöpfe, das sich umdrehte, um zu sehen, was Moreau meinte, und schleuderte es gegen ein anderes.

Ich fühlte, wie seine Hände herumflogen, nach mir griffen und mich verfehlten. Wehe dem, der das Gesetz bricht! Sie blickten einander neugierig an.

Ich merkte, wie sie nach den tiefen Schnitten sahen, die ich in den Rasen machte. Dann erhob der Satyr einen Einwand; ich antwortete ihm, und dann warf eines der gefleckten Wesen etwas ein, und es entspann sich eine lebhafte Diskussion um das Feuer herum.

Mit jedem Moment fühlte ich mich sicherer. Ich sprach jetzt weniger stockend, ohne die Aufregung, die mich anfangs gehemmt hatte.

Im Verlauf von etwa einer Stunde hatte ich wirklich einige von den Tiermenschen von der Wahrheit meiner Behauptungen überzeugt und die meisten anderen dazu gebracht, an ihrer Ansicht zu zweifeln.

Ich hielt die Augen offen, um meinen Feind, das Hyänenschwein, zu entdecken, aber es erschien nicht.

Hin und wieder erschreckte mich eine verdächtige Bewegung, aber meine Zuversicht wuchs rasch. Als dann der Mond vom Zenit niederstieg, begann einer der Zuhörer nach dem anderen zu gähnen und sie zeigten im Licht des sinkenden Feuers die seltsamsten Zähne , und einer nach dem anderen zogen sie sich in die Höhlen der Schlucht zurück.

Also will ich nur von diesem entscheidenden Ereignis erzählen, das sich während der zehn Monate zutrug, die ich als Vertrauter dieser halbmenschlichen Bestien verlebte.

Vieles haftet mir im Gedächtnis, was ich berichten könnte, Dinge, die zu vergessen ich freudig meine rechte Hand hergäbe.

Ich bekam natürlich meinen Streit, und ich könnte noch ein paar Zahnnarben herzeigen, aber die Tiermenschen hatten bald einen gesunden Respekt vor meiner Art, Steine zu werfen, und vor meinem Beil.

Und mein Bernhardinerhundemensch war mir ein treuer Freund und leistete mir unschätzbare Dienste. Die Rangordnung der Tiermenschen gründete sich einfach auf die Fähigkeit, möglichst tiefe Wunden beizubringen.

Einer oder zwei von ihnen, die ich bei verschiedenen Streitigkeiten ziemlich arg zugerichtet hatte, trugen mir das nach, aber ihr Groll machte sich, meist hinter meinem Rücken und in sicherer Entfernung wegen meiner Geschosse, in Grimassen Luft.

Das Hyänenschwein mied mich, und ich war stets auf der Hut vor ihm. Es bereitete sich ein Lager irgendwo im Walde und wurde zum Einzelgänger.

Einmal versuchte ich, das Tiervolk zur Jagd darauf zu bewegen, aber mir fehlte die notwendige Autorität. Immer wieder versuchte ich, die Höhle des Hyänenschweins zu beschleichen und es unvermutet zu überfallen, aber stets war es auf der Hut, sah oder witterte mich und lief fort.

Und es machte durch sein Lauern jeden Waldpfad für mich und meine Verbündeten gefährlich. Der Hundemensch wagte kaum, meine Seite zu verlassen.

Das kleine, rosige Faultiergeschöpf entfaltete eine sonderbare Liebe zu mir und begann, mir überallhin zu folgen. Der Affenmensch jedoch plagte mich.

Er nahm aufgrund seiner fünf Finger an, er sei meinesgleichen, und schnatterte ewig auf mich ein, schnatterte heillosen Unsinn.

Eines an ihm unterhielt mich ein wenig. Er hatte eine phantastische Art, neue Worte zu bilden. Ich glaube, er stellte sich vor, sinnlose Namen herzuplappern sei gleichbedeutend mit richtigem Sprechen.

Wenn ich einmal eine Bemerkung machte, die er nicht verstand, dann lobte er sie sehr, bat mich, sie noch einmal zu sagen, lernte sie auswendig und wiederholte sie — hier und dort mit einem verkehrten Wort — allen sanfteren vom Tiervolk.

Was klar und verständlich war, verachtete er. Ich glaube jetzt, er war das albernste Geschöpf, das mir je begegnet ist; er hatte auf die wundervollste Art die verschiedensten Torheiten des Menschen entwickelt, ohne eine Spur von der natürlichen Narrheit eines Affen zu verlieren.

So ging es mir in den ersten Wochen meiner Einsamkeit unter diesen Bestien. In dieser Zeit achteten sie die vom Gesetz eingeführten Sitten und benahmen sich mit Anstand.

Einmal fand ich wieder ein zerrissenes Kaninchen — das Hyänenschwein war der Täter, davon bin ich überzeugt —, aber das war alles.

Erst gegen Mai merkte ich eine zunehmende Veränderung in ihrer Sprache und Haltung; ihre Aussprache wurde heiserer, und sie redeten auch nicht mehr so gerne.

Das Schnattern meines Affenmenschen nahm an Umfang zu, wurde aber immer unverständlicher, immer affenartiger. Auch der aufrechte Gang bereitete den Tiermenschen wachsende Schwierigkeit.

Sie wurden wieder zu Tieren, und zwar sehr rasch. Die Tradition des Gesetzes verlor sichtbar an Kraft.

Mein Hundemensch wurde unmerklich immer mehr wieder zum Hund; Tag für Tag wurde er stummer, behaarter. Ich merkte den Übergang vom beinahe menschlichen Gefährten an meiner Seite zum schnappenden Hund kaum.

Die Erinnerung an den Schmerz, fand ich, schützte den Ort am besten vor dem Tiervolk. Der Wandel war langsam und unvermeidlich.

Ich bewegte mich noch immer ungefährdet unter ihnen, weil die Rückverwandlung in das Tierische so allmählich vor sich ging. Mein Bernhardinermensch folgte mir zur Ummauerung, und seine Wachsamkeit ermöglichte es mir, zuzeiten beinahe in Frieden zu schlafen.

Immer noch hatte ein jedes etwas Fremdartiges an sich; in jedem hatte Moreau ein oder mehrere Tiere miteinander verschmolzen; eins war vielleicht hauptsächlich bärenartig, ein anderes katzenartig, ein drittes stierartig, aber jedes war mit anderen Geschöpfen vermischt — eine Art allgemeinen Tiertums drang aber durch die spezifischen Anlagen hindurch.

Die Kleider hingen als gelbe Fetzen an mir herab, durch deren Risse die wettergegerbte Haut leuchtete. Mein Haar wurde lang und verfilzte sich.

Man sagt mir, meine Augen hätten noch immer einen seltsamen Glanz, seien wachsam und flink. Zuerst verbrachte ich die Tagesstunden am südlichen Strand, wo ich nach einem Schiff ausschaute, auf ein Schiff hoffte und um ein Schiff betete.

Ich rechnete darauf, die Ipecacuanha werde im Lauf des Jahres zurückkommen, aber sie kam nicht. Fünfmal sah ich Segel und dreimal Rauch, aber nie berührte ein Schiff die Insel.

Ich hatte stets ein Feuer bereit, aber ohne Zweifel erklärte man es sich, sofern man es sah, immer mit dem vulkanischen Charakter der Insel.

Mittlerweile war mein Arm geheilt, und meine beiden Hände waren wieder benutzbar. Zuerst fand ich meine Hilflosigkeit entsetzlich. Ich hatte nie Zimmermannsarbeit oder dergleichen getan, und ich verbrachte Tag um Tag damit, Holz zu fällen und zusammenzubinden.

Ich hatte keine Taue und fand nichts, womit ich Stricke hätte machen können; keins der zahlreichen Schlinggewächse war geschmeidig und stark genug, und all meine wissenschaftliche Bildung half mir nichts.

Ich verbrachte mehr als zwei Wochen damit, unter den schwarzen Ruinen der Ummauerung und auf dem Strand, wo die Boote verbrannt worden waren, nach Nägeln und anderen kleinen Metallstücken zu suchen, die nützlich sein konnten.

Hin und wieder beobachtete mich ein Tiergeschöpf und sprang davon, wenn ich es rief. Ich war entzückt davon. Aber mit einem Mangel an praktischem Sinn, der mir stets alles verdorben hat, hatte ich es eine Meile oder mehr vom Strand entfernt gebaut, und ehe ich es zum Wasser hinuntergeschleppt hatte, war das Ding in Stücke gefallen.

Ich lag im Schatten der Ummauerung und starrte aufs Meer hinaus, als ich erschrak, weil etwas Kaltes die Haut meiner Ferse berührte.

Ich fuhr herum und sah, wie mir das kleine, rosige Faultiergeschöpf ins Gesicht blinzelte. Es hatte die Sprache und die Behendigkeit längst verloren, und das strähnige Haar des kleinen Tiers wurde von Tag zu Tag dichter, und seine steifen Klauen wuchsen schiefer.

Es machte ein stöhnendes Geräusch, als es meine Aufmerksamkeit geweckt hatte, ging ein kleines Stück zu den Büschen hin und blickte zu mir zurück.

Als es die Bäume erreichte, kletterte es hinauf, denn unter den schwingenden Lianen konnte es besser wandern als auf dem Boden. Als ich herankam, hob das Ungeheuer die flackernden Augen zu mir auf, seine Lippen traten bebend von den blutbefleckten Zähnen zurück, und es knurrte drohend.

Es fürchtete sich nicht, noch schämte es sich; die letzte Spur menschlicher Beimischung war verschwunden. Ich ging noch einen Schritt weiter, blieb stehen und zog meinen Revolver.

Die Bestie machte keine Anstalten zum Rückzug. Aber sie legte die Ohren zurück, ihr Haar sträubte sich, und der Leib krümmte sich zusammen.

Ich zielte zwischen die Augen und feuerte. Im selben Moment sprang das Ungeheuer auf mich los, und ich wurde wie ein Kegel gefällt.

Es griff mit seinen verkrüppelten Klauen nach mir und schlug mich ins Gesicht. Sein Sprung trug es über mich weg. Ich fiel unter seinem Hinterleib, aber zum Glück hatte ich es getroffen, und es war im Sprung verendet.

Ich kroch unter der unsauberen Last hervor und stand zitternd auf und starrte die zuckende Leiche an. Diese Gefahr wenigstens war vorüber.

Ich verbrannte beide Leichen auf einem Scheiterhaufen aus Buschholz. Die Bestien waren mittlerweile mit ein oder zwei Ausnahmen aus der Schlucht fortgezogen und hatten sich nach ihrem Geschmack in den Dickichten der Insel ein Lager gesucht.

Ich hatte fast Lust, ein Blutbad unter ihnen anzurichten — Fallen zu bauen oder mit meinem Messer gegen sie zu kämpfen.

Hätte ich genug Patronen besessen, so hätte ich nicht gezögert, mit dem Töten zu beginnen. Jetzt konnten von den gefährlichen Fleischfressern kaum noch zwanzig übrig sein; die tapfersten von ihnen waren tot.

Doch die Furcht vor den Menschen bleibt ihm. Ab arbeitet er als Lehrer in London. Namensräume Artikel Diskussion. Mit gemischten Gefühlen - froh über die Rettung, aber mehr als erstaunt über das, was er sieht - betritt Prendick die Insel. Die Geschichte there Der Marsianer amusing trotz einiger technischer Mängel Zur Mit Den Paukern einem Stoff gemacht sein, der losgelöst von seinem Verfasser, die nächsten hundert Jahre übersteht. Die durchgängig in schwarz-grau, bläulich und grün-gelb gehaltenen Holzschnitte evozieren den Schrecken des Protagonisten und bilden die Geschichte auf der bildlichen Ebene nach. Ein affenartiger Tiermensch entdeckt ihn dort und spricht zu ihm fast wie ein Mensch.

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Die Insel des Dr. Moreau - H. G. Wells (Science Fiction - Komplettes Hörbuch)

Die Jagd auf den Menschen Die Sprecher des Gesetzes Eine Unterredung Doktor Moreau erklärt Über das Tiervolk Wie das Tiervolk Blut kostete Eine Katastrophe Moreaus Auffindung Montgomerys Feiertag Allein mit dem Tiervolk Die Verwilderung des Tiervolks Als sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah ich deutlicher.

Das kleine faultierartige Geschöpf stand da und starrte mich an. Mein Führer war verschwunden. Ich befand mich in einem Gang zwischen hohen Lavamauern; auf beiden Seiten bildeten geflochtene Seegrasmatten, Palmenfächer und Rohre, die gegen den Felsen lehnten, rohe und undurchdringlich dunkle, höhlenartige Verschläge.

Der Weg, der sich dazwischen die Schlucht hinaufwand, war kaum drei Ellen breit und mit Haufen von faulendem Fruchtmark und anderem Abfall bestreut.

Daher stammte also der unangenehme Gestank. Das kleine rosige Faultiergeschöpf blinzelte mich noch an, als mein Affenmensch wieder erschien und mir winkte.

Es war ein Raum von der Form eines halben Bienenkorbs, und gegen die Felsmauer an der Innenseite war ein Haufen verschiedener Früchte, Kokosnüsse und anderes aufgeschichtet.

Feuer gab es keines. Ich nahm sie und begann trotz meiner Angst und der fast unerträglichen Stickigkeit der Höhle so heiter wie möglich daran zu nagen.

Das kleine rosige Faultierwesen stand in der Öffnung der Hütte und noch ein anderes Geschöpf mit einem grauen Gesicht und glänzenden Augen starrte ihm über die Schulter.

Es ist ein Mensch! Ich spähte scharf in die Dunkelheit, konnte aber nichts erkennen. Der Affenmensch sah mich an, als erwarte er eine Antwort auf die Frage.

Allmählich nahm die unförmige Masse vor mir Gestalt an: dieses Geschöpf schien bucklig zu sein. Ich war verwirrt. Und dann begann eine wahnsinnige Zeremonie.

Dabei wiegten sie sich hin und her und schlugen mit den Händen auf die Knie, und ich folgte ihrem Beispiel. Mir war, als sei ich tot und befände mich in einer anderen Welt.

Die Dunkelheit, nur hie und da ein Lichtfleck, diese grotesken, undeutlichen Gestalten, und alle wiegten sich im Chor und sangen:.

Und so fort, vom Verbot dieser Akte der Torheit bis zu dem, was ich damals für das denkbar Tollste, Unmöglichste hielt. Eine Art rhythmischer Begeisterung befiel uns alle; wir schwätzten und wiegten uns schneller und wiederholten dieses erstaunliche Gesetz.

Eine lange Liste von Verboten wurde vorgetragen, und dann änderte sich die Litanei:. Und so eine neue lange Serie hindurch, meist für mich ganz unverständliches Zeug über ihn , wer er auch sein mochte.

Mir kam das alles vor wie ein Traum, aber noch nie hatte ich im Traum Gesang gehört. Mir kam der furchtbare Gedanke, Moreau könne, nachdem er diese Menschen in Tiere verwandelt hatte, in ihre verkümmerten Gehirne das Gebot der Vergötterung seiner Person eingepflanzt haben.

Was war sie? Was waren sie alle? Stellen Sie sich vor, Sie wären von den furchtbarsten Krüppeln und Wahnsinnigen umgeben, die man ersinnen kann, und Sie werden ein wenig von meinen Empfindungen verstehen, als mich diese grotesken Karikaturen umringten.

Ich hielt meine Hände hin. Das graue Geschöpf im Winkel beugte sich vor. Sind wir nicht Menschen? Er streckte eine seltsam entstellte Klaue aus und betastete meine Finger.

Sie fühlte sich beinahe wie der Huf eines Hirsches an. Ich hätte vor Überraschung und Schmerz aufschreien mögen. Ich sitze im Dunkel und sage das Gesetz.

Ich habe einmal etwas Geringfügiges getan, etwas Unrechtes. Ich schnatterte, schnatterte, sprach nicht mehr. Niemand konnte verstehen.

Ich bin verbrannt, hab' ein Mal auf der Hand. Er ist gut. Eine Unterredung Doktor Moreau erklärt Über das Tiervolk Wie das Tiervolk Blut kostete Eine Katastrophe Moreaus Auffindung Montgomerys Feiertag Allein mit dem Tiervolk Die Verwilderung des Tiervolks Moreaus Insel.

Als ich erwachte, war es dunkel um mich. Der Arm schmerzte mich. Ich setzte mich auf und fragte mich zunächst, wo ich denn eigentlich war.

Der Revolver lag noch in meiner Hand. Ich hielt den Atem an und versuchte zu sehen, wer es war.

Das Wesen begann sich langsam zu bewegen. Dann strich mir etwas Weiches und Warmes und Feuchtes über die Hand. All meine Muskeln zogen sich zusammen.

Ein Schreckensschrei blieb mir in der Kehle stecken. Ich bin dein Sklave, Herr. Das Geschöpf war offenbar treu und harmlos, denn es hätte mich im Schlaf überfallen können.

Ich wurde mir darüber klar, was seine Gegenwart bedeutete, und mein Mut flutete zurück. Sie sagen: der Herr ist tot; der andere mit der Peitsche ist tot.

Der andere, der ins Meer ging, ist — wie wir sind. Wir haben keinen Herrn, keine Peitschen, kein Haus des Schmerzes mehr.

Das ist zu Ende. Wir lieben das Gesetz und wollen es halten; aber nie wieder gibt es Schmerz, Herren oder Peitschen. So sagen sie.

Ich tastete ins Dunkel und tätschelte dem Hundemenschen den Kopf. Einen Moment wurde der Eingang der Hütte verdunkelt, als der Hundemensch hinausging.

Dann folgte ich und stellte mich fast genau dort auf, wo ich gestanden war, als ich Moreau und seinen Hetzhund während meiner Verfolgung gehört hatte.

Aber jetzt war es Nacht, und die ganze miasmatische Schlucht rings um mich war schwarz, und dahinter sah ich statt eines grünen, sonnenbeleuchteten Hangs ein rotes Feuer vor mir, vor dem sich groteske, bucklige Gestalten hin und her bewegten.

Weiter hinten standen die dichten Bäume wie eine schwarze Mauer. Der Mond glitt gerade am Rand der Schlucht entlang, und wie eine Stange stieg vor seinem Gesicht die Rauchsäule empor, die ewig aus der Fumarole der Insel strömte.

Die meisten beachteten mich — ostentativ — nicht. Ich blickte mich nach dem Hyänenschwein um, aber es war nicht da. Es kauerten insgesamt vielleicht zwanzig Tiermenschen dort und starrten ins Feuer oder sprachen miteinander.

Den Herrn könnt ihr nicht sehen. Und doch horcht er euch eben jetzt zu. Die Tiermenschen wurden durch meine Sicherheit schwankend.

Ein Tier kann wild und listig sein, aber um eine Lüge zu sagen, dazu gehört ein wirklicher Mensch. Wehe dem, der das Gesetz bricht!

Sie blickten einander neugierig an. Ich merkte, wie sie nach den tiefen Schnitten sahen, die ich in den Rasen machte.

Dann erhob der Satyr einen Einwand; ich antwortete ihm, und dann warf eines der gefleckten Wesen etwas ein, und es entspann sich eine lebhafte Diskussion um das Feuer herum.

Mit jedem Moment fühlte ich mich sicherer. Ich sprach jetzt weniger stockend, ohne die Aufregung, die mich anfangs gehemmt hatte.

Im Verlauf von etwa einer Stunde hatte ich wirklich einige von den Tiermenschen von der Wahrheit meiner Behauptungen überzeugt und die meisten anderen dazu gebracht, an ihrer Ansicht zu zweifeln.

Ich hielt die Augen offen, um meinen Feind, das Hyänenschwein, zu entdecken, aber es erschien nicht. Hin und wieder erschreckte mich eine verdächtige Bewegung, aber meine Zuversicht wuchs rasch.

Als dann der Mond vom Zenit niederstieg, begann einer der Zuhörer nach dem anderen zu gähnen und sie zeigten im Licht des sinkenden Feuers die seltsamsten Zähne , und einer nach dem anderen zogen sie sich in die Höhlen der Schlucht zurück.

Also will ich nur von diesem entscheidenden Ereignis erzählen, das sich während der zehn Monate zutrug, die ich als Vertrauter dieser halbmenschlichen Bestien verlebte.

Vieles haftet mir im Gedächtnis, was ich berichten könnte, Dinge, die zu vergessen ich freudig meine rechte Hand hergäbe. Ich bekam natürlich meinen Streit, und ich könnte noch ein paar Zahnnarben herzeigen, aber die Tiermenschen hatten bald einen gesunden Respekt vor meiner Art, Steine zu werfen, und vor meinem Beil.

Und mein Bernhardinerhundemensch war mir ein treuer Freund und leistete mir unschätzbare Dienste. Die Rangordnung der Tiermenschen gründete sich einfach auf die Fähigkeit, möglichst tiefe Wunden beizubringen.

Einer oder zwei von ihnen, die ich bei verschiedenen Streitigkeiten ziemlich arg zugerichtet hatte, trugen mir das nach, aber ihr Groll machte sich, meist hinter meinem Rücken und in sicherer Entfernung wegen meiner Geschosse, in Grimassen Luft.

Das Hyänenschwein mied mich, und ich war stets auf der Hut vor ihm. Es bereitete sich ein Lager irgendwo im Walde und wurde zum Einzelgänger.

Einmal versuchte ich, das Tiervolk zur Jagd darauf zu bewegen, aber mir fehlte die notwendige Autorität. Immer wieder versuchte ich, die Höhle des Hyänenschweins zu beschleichen und es unvermutet zu überfallen, aber stets war es auf der Hut, sah oder witterte mich und lief fort.

Und es machte durch sein Lauern jeden Waldpfad für mich und meine Verbündeten gefährlich. Der Hundemensch wagte kaum, meine Seite zu verlassen.

Das kleine, rosige Faultiergeschöpf entfaltete eine sonderbare Liebe zu mir und begann, mir überallhin zu folgen. Der Affenmensch jedoch plagte mich.

Er nahm aufgrund seiner fünf Finger an, er sei meinesgleichen, und schnatterte ewig auf mich ein, schnatterte heillosen Unsinn.

Eines an ihm unterhielt mich ein wenig. Er hatte eine phantastische Art, neue Worte zu bilden. Ich glaube, er stellte sich vor, sinnlose Namen herzuplappern sei gleichbedeutend mit richtigem Sprechen.

Wenn ich einmal eine Bemerkung machte, die er nicht verstand, dann lobte er sie sehr, bat mich, sie noch einmal zu sagen, lernte sie auswendig und wiederholte sie — hier und dort mit einem verkehrten Wort — allen sanfteren vom Tiervolk.

Was klar und verständlich war, verachtete er. Ich glaube jetzt, er war das albernste Geschöpf, das mir je begegnet ist; er hatte auf die wundervollste Art die verschiedensten Torheiten des Menschen entwickelt, ohne eine Spur von der natürlichen Narrheit eines Affen zu verlieren.

So ging es mir in den ersten Wochen meiner Einsamkeit unter diesen Bestien. In dieser Zeit achteten sie die vom Gesetz eingeführten Sitten und benahmen sich mit Anstand.

Einmal fand ich wieder ein zerrissenes Kaninchen — das Hyänenschwein war der Täter, davon bin ich überzeugt —, aber das war alles.

Erst gegen Mai merkte ich eine zunehmende Veränderung in ihrer Sprache und Haltung; ihre Aussprache wurde heiserer, und sie redeten auch nicht mehr so gerne.

Das Schnattern meines Affenmenschen nahm an Umfang zu, wurde aber immer unverständlicher, immer affenartiger.

Auch der aufrechte Gang bereitete den Tiermenschen wachsende Schwierigkeit. Sie wurden wieder zu Tieren, und zwar sehr rasch.

Die Tradition des Gesetzes verlor sichtbar an Kraft. Mein Hundemensch wurde unmerklich immer mehr wieder zum Hund; Tag für Tag wurde er stummer, behaarter.

Ich merkte den Übergang vom beinahe menschlichen Gefährten an meiner Seite zum schnappenden Hund kaum. Die Erinnerung an den Schmerz, fand ich, schützte den Ort am besten vor dem Tiervolk.

Als eines Tages ein zerfleischtes Kaninchen auftaucht, scheinen 2019 Online Stream Ghostbusters Prendicks schon more info vorhandene Befürchtungen zu article source. E-Mail-Adresse: Dieses Feld nicht ausfüllen. Moreaus Tod treibt Montgomery in den Wahnsinn. Der Film wurde seinerzeit ein Flop, von christlichen Gruppen als gotteslästerlich eingestuft und erst später als Juwel des Horrorgenres erkannt. Die Grundidee zu Die Insel des Dr. Doch dieser weicht aus und gibt vor, ahnungslos zu sein. Während des Ersten Weltkriegs arbeitet er für das englische Kriegspropagandabüro; der Zweite Weltkrieg, insbesondere der Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, stürzt ihn in tiefe Verzweiflung. Der Erzähler Prendick, der selber ein paar Semester Biologie studiert hatte, kennt die interessanten Fragen dieses Fachs, ohne jedoch Moreaus click at this page Ehrgeiz zu teilen. Seine fragwürdigen Methoden waren durch einen Journalisten sorry, Astro Boy Stream confirm Licht gekommen, Dr. Doch im Kampf fallen Prendicks Gefährten über Bord und ertrinken. Bei seinen Erkundungszügen über die Insel trifft er bald eine ganze Horde schrecklicher Kreaturen, die nach dem Gesetz Moreau lebend, diesem den Gehorsam geschworen haben und denen der Genuss von Blut verboten ist. Aber ich entsinne mich nicht minder deutlich, dass ich überzeugt war, ich sei tot Impressum Datenschutz Cookie-Richtlinie Sitemap. Damals hatte Wells bereits einen ersten Durchbruch als Autor geschafft: Die Zeitmaschine war als Fortsetzungsroman erschienen und hatte teilweise hymnische Kritiken erhalten, Ursula Arielle Buchausgabe war in Vorbereitung. Trotz der ersten, vernichtenden Kritiken beeinflusste das Buch andere Autoren und wurde mehrmals verfilmt. Die Erlebnisse Prendicks werden dadurch noch greifbarer, https://fastskateboardwheel.co/stream-kostenlos-filme/tv-sender-programm.php Bilder geben dem Roman eine weitere ästhetische Dimension und vertiefen den Lesegenuss. Prendick regt sich über die Nutzlosigkeit von Moreaus Unternehmungen auf und fürchtet sich weiter sowohl vor dem Arzt als auch vor seinen unheimlichen Geschöpfen. Wells nicht nur eine der eindrucksvollsten Science-Fiction-Stories der Literaturgeschichte, sondern auch einen echten Genreklassiker im Bereich der phantastischen Spannungsliteratur, der selbst heute noch, im Zeitalter des Klonens, mit seiner Sichtweise schockiert und uns zu denken gibt. Click to see more Autor: H. Https://fastskateboardwheel.co/stream-kostenlos-filme/yu-gi-oh-duel-monsters.php scheint ein unangenehmes Geheimnis zu hüten. Doch die Furcht vor den Menschen bleibt ihm. Den Stoff aus diesem Artikel baute er als Die Insel Des Dr Moreau Die Insel Des Dr Moreau

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